(Lernhilfenlogo)

 

Zeitmanagement

 

  • Der innere Schweinehund
  • Pausen
  • Woher kann ich noch Zeit nehmen?
  • Prioritäten setzen
  • Wichtig ist, was hinten rauskommt

 

Der innere Schweinehund

Um den inneren Schweinehund zu überwinden, habe ich folgende Taktiken angewendet:

  • Klare Ziele in Bezug auf das Telekolleg setzen: Will ich bestehen? Warum? Was will ich damit erreichen? Die Antworten auf diese Fragen waren mir immer eine Motivationshilfe
  • niedrige Hemmschwelle: Bitte an dieser Stelle den Lerntipp "Lernen auf Zeit" beachten. Ich habe meist nicht länger als eine Stunde am Stück gelernt. So war es weniger schwer, mich zum Lernen zu motivieren
  • Belohnungen: Wichtig war mir auch immer, mich auch für eine Stunde Lernen zu belohnen. Auch dies wird unter "Lernen auf Zeit"beschrieben.

 

Pausen

Auch Pausen sind wichtig! Manchmal versteht man Zusammenhänge besser, wenn man nicht alles am Stück paukt! Auch zwischen den Trimestern sollte man sich Zeit für sich nehmen, da man sonst auch gerne mal den Stoff durcheinanderbringen kann. Wichtig: Das Wort Pause beinhaltet, dass man vorher auch was getan hat - ansonsten ist es natürlich ganz klar "Nichtstun" Tipp: Pausen am besten planen!

 

Woher kann ich noch Zeit nehmen?

Woher kann ich noch Zeit nehmen? Wo sind Zeitreserven?

  • Haushalt: Viele Kollegiaten haben vor den Prüfungen die sauberste Wohnung ihres Lebens (falls Du dazugehörst: nochmal mit dem inneren Schweinehund auseinandersetzen). Für einen guten Notendurchschnitt kann es sich durchaus anbieten, den inneren Schweinehund mal nach außen zu verlagern: Wer nicht gerade Messi oder ein absolutes Ferkel ist, kann das Putzen vor der Prüfung guten Gewissens auf ein Minimum zurückschrauben: Das machen gaaaaanz viele so! Fertiggerichte waren in besonders stressigen Zeiten eine große Entlastung für mich: Man spart nicht nur Zeit bei der Zubereitung, sondern auch beim Putzen!
  • Ein Arbeitsplatz - nicht 15: Bücher und Hefte immer an einem Platz aufbewahren, und wenn es nur eine Tasche ist! Das erspart lästiges Suchen!
  • Lerngruppen: Lerngruppen können in Aufgabenteilung Zusammenfassung o.ä. erstellen. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, dass der Mitkollegiat einen furchtbaren Mist geschrieben hat: eine bessere Eselsbrücke findet man kaum! Gewissenhaftes durcharbeiten der Zusammenfassungen ist dabei aber Pflicht! Sinnvoll ist auch, sich gegenseitig den Stoff zu erklären oder sich zu motivieren. Lerngruppen, die sich gegenseitig bemitleiden oder darin wetteifern, wer den Stoff jetzt am wenigsten versteht, sollte man eher meiden.

 

 

 

Prioritäten setzen

Um den Stoff in sinnvoller Reihenfolge zu lernen sollte man folgendes tun:

  • Prüfungsordnungen des jeweiligen Bundeslandes genau studieren - nicht jedes Fach ist gleich wichtig! Beispiel Rheinland-Pfalz: Deutsch, Mathe und Englisch werden jeweils 3fach im Abschlusszeugnis gewichtet. Daher macht es hier Sinn, besonders in diesen Fächern auf gute Noten zu achten.
  • Überblick über die prüfungsrelevanten Inhalte verschaffen! Hinweise hierzu geben die Bücher am Anfang des Kapitels unter "Lernziele", der Telekolleg Newsletter und zum Teil auch die Kollegtaglehrer vor Ort. Diese können u.U. auch aus Erfahrung berichten, ob bestimmte prüfungsrelevante Themen in den letzten Prüfungen mit mehr oder weniger Punkten gewichtet wurden.
  • Wichtige Inhalte nicht erst zuletzt üben! Das sollte schon sitzen!

 

Wichtig ist, was hinten rauskommt!

Es gibt keine Mindestzahl an Stunden, die man absolvieren sollte, um gute Noten zu bekommen oder zu bestehen. Vielfach hängt es einfach auch von äußeren Faktoren ab, ob man das Telekolleg erfolgreich absolvieren kann. Man kann also nicht sagen, lerne soviele Stunden pro Tag, dann wird das schon. Natürlich gibt es sowas wie eine voraussichtliche Belastung, die vom Telekolleg mal mit 2h pro Woche/Fach ausgerechnet wurde. Ich persönlich habe insgesamt meist mehr an Zeit pro Fach aufgewendet. Allerdings gab es je nach Zeitraum Variationen. Bei mir sah das so aus: Zusammenfassungen erstellen und im Vokabeltrainer aufbereiten war immer sehr zeitintensiv, dann habe ich aber eine sehr entspannte Zeit gehabt. Kurz vor den Prüfungen war es dann nochmal richtig viel Zeitaufwand. In Mathe und Physik habe ich versucht, den Stoff schnell zu verstehen und dann vor der Prüfung nur noch zu üben.

Was ich aus meiner Erfahrung sagen kann: Man sollte schauen, dass man genügend Freiräume schafft, um auch mal Lerneinheiten nachzuholen. Ich erinnere mich an die ersten 14 Tage im Telekolleg: Die erste Woche hatte ich gleich mal eine Grippe und war außer Gefecht. Also musste ich den Stoff nachholen. Das habe ich an einem Wochenende dann auch getan. Flexibilität ist also wichtig, nicht einfach das sture Einhalten von Zeitplänen. Ich habe mir daher Lernziele statt Zeitziele gesetzt. Diese habe ich in eine Zeitplantabelle oder ein Mindmap eingetragen, siehe Lernen nach Plan

Zusätzliche Belastungen sollte man einplanen, denn die kommen in der nicht gerade kurzen Zeit definitiv auf einen zu. Daher lieber mal früher dran sitzen als zu spät.