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Lerntipps

Hier habe ich ein paar Lerntipps zusammengestellt, die mir persönlich weitergeholfen haben:

  • Heftführung
  • Lernen mit Farben
  • Effektiv lesen
  • Kapitelzusammenfassungen erstellen
  • Lückentexte
  • Lernbox/ Exam 3/ Ediscio
  • Lernen nach Zeit
  • Lernen nach Plan
  • Der gelbe Zettel
  • Vera F. Birkenbihl
  • MindMapping
  • Prüfungstraining auf Zeit
  • Lernen am PC
  • Der richtige Ort

 

Heftführung

Wer meine Downloads in Sozialkunde ansieht, wird merken, dass die Seite in 3 Teile aufgeteilt wurde: In der Mitte stehen die Grundnotizen, rechts am Rand die Topbegriffe, unten im Sammelfeld Verweise. Und so sieht das dann aus! Hier eine von mir ausgefüllte Beispielseite.

Diese zweckmäßige Heftführung bedeutet für mich einen Zeitgewinn und eine bessere Übersicht bei der Prüfungsvorbereitung.

Wichtig: bei den Grundnotizen schreibe ich nicht blind einfach alles hinein, sondern ich schreibe so, dass es mir was sagt! Vieles steht ja auch im Buch, das brauche ich nicht nochmal aufschreiben!

Das Feld mit den Topbegriffen bleibt während des Unterrichts leer - ich fülle es zuhause aus! Dadurch wiederhole ich das Gelernte und finde im Anschluss meine Notizen schneller wieder!

Im Sammelfeld trage ich nur kleine Vermerke und Notizen ein, etwa, auf welcher Seite ich im Buch nochmal nachschauen kann.

Durch diese Heftführung wurde mir bereits sehr frühzeitig bewusst, welche Inhalte für die Prüfung wichtig sein würden. Wenn ich auf 3 meiner Seiten im Sammelfeld das Kapitel 3 erwähnt finde, dann sollte ich das wohl mal genau anschauen!

 

Lernen mit Farben (nach oben)

Fast jeder kennt das: Markieren mit dem Textmarker. Meine Arbeitsbücher sind tatsächlich Arbeitsbücher und seeehr stark markiert. Alles was wichtig ist, habe ich mit dem Textmarker angestrichen. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass ich beim Lesen in diesen markierten Texten oft ein Problem hatte: Da war sehr viel markiert! ( Und ich bilde mir ein, dass ich wirklich nur das wichtigste angestrichen habe! Doch manche TK-Bücher strotzen nur so vor wichtigen Inhalten). Da bin ich auf folgende Methode gestoßen: Markieren mit mehreren Farben! Beispiel: Rot: wichtiger Begriff, Gelb: wichtige Erläuterung, Grün: Jahreszahlen, usw. Entwickelt am besten Euren eigenen Farbcode! Das ganze ist mit dieser Methode gleich viel übersichtlicher!

Übrigens kam das Markieren bei mir immer im zweiten Lesedurchgang!

 

Effektiv lesen (nach oben)

...Zum Beispiel indem ich mir nebenher eine Mindmap erstelle und dadurch schon einmal die wichtigsten Zusammenhänge erkennen kann! Das kann man auch schon im ersten Lesedurchgang erledigen!

 

Kapitelzusammenfassungen erstellen (nach oben)

Meine Kapitelzusammenfassungen entstanden nach meinem zweiten Lesedurchgang, und ich habe schon beim zusammenfassen den Stoff wiederholt. Außerdem musste ich mir über Definitionen Gedanken machen- denn die standen nicht immer so deutlich im Buch. Dabei ist viel bei mir hängen geblieben.

Natürlich kann man meine Zusammenfassungen auch downloaden. Kurz vor der Prüfung bieten Zusammenfassungen nämlich die Möglichkeit, den Lernstoff noch einmal rasch zu wiederholen!

 

Lückentexte (nach oben)

Da ich meine Kapitelzusammenfassungen am PC erstellt habe, konnte ich auch leicht einzelne Stellen durch ........... ersetzen. So entstanden meine Lückentexte - die Lösungen in Form meiner Kapitelzusammenfassungen lagen mir ja bereits vor.

Ich habe jedes Kapitel solange als Lückentext bearbeitet, bis ich sie fehlerfrei beherrscht habe. Schnelleren Erfolg beim Lernen hatte ich, wenn ich die ausgefüllten Lückentexte mit auffälligen Farben korrigierte, also z.B. mit dem Rotstift. Dabei habe ich nicht einfach -falsch- hingeschrieben, sondern eben das Richtige in Rot!

 

Lernbox/ Exam 3/ Ediscio (nach oben)

Das Lernen mit der Lernkartei wurde bereits sehr gut auf dieser Homepage beschrieben : klick mich

Ein paar wenige Hinweise: Bei der Verwendung von per Hand geschriebenen Karten bitte nicht vergessen, schon beim Aufschreiben den Stoff laut vorzulesen!

Auch beim Lernen an sich macht das Sinn, da so mehrkanalig gelernt wird.

Karteikarten sollten nur wenige Infos enthalten - am besten eine Definiton pro Karte, und diese nur in Stichworten! Dies ist gehirnfreundlicher! Das Gehirn kann nur 5-7 Infobrocken auf einmal aufnehmen( Diejenigen die Psychologie als Fach haben: Denkt an die Chunks! ;-) )

Elektronische Lernkarteien, auch Vokabeltrainer genannt, sind schon in einfacher Ausführung recht ordentlich und können oft gratis im Netz heruntergeladen werden. EXAM3. ist hier mein Favorit. Es lässt nur gehirnfreundliche Lernkarten zu und ermöglicht das Lernen per Multiple Choice. Mir hat das sehr geholfen und auch Spaß gemacht. Meine Dateien stelle ich über .Ediscio zur Verfügung. Ediscio übernimmt die Lernplanung insofern, als dass es jeden Tag festlegt, was wiederholt werden muss - eine große Erleichterung!

 

Lernen nach Zeit (nach oben)

Beim Lernen nach Zeit stelle ich mir einen Wecker. Den stelle ich meistens auf eine Stunde ein. Dann lerne ich konzentriert eine Stunde am Stück - und dabei konsequent und streng gegenüber mir selbst. Danach höre ich auch genauso konsequent auf. Danach mache ich etwas schönes, spazieren gehen, Eis essen, Kino...

Es sei denn ich habe mehr Zeit eingeplant am Tag, dann folgt eine kurze Pause, dann stelle ich mir wieder den Wecker. Natürlich habe ich keinen Lernmarathon von 5 Stunden eingeplant, höchstens 3 Stunden kurz nacheinander. Man wird sonst sehr schnell nachlässig und beginnt zu schummeln:-)

Vorteil: Ich setze mich eher an den Lernstoff, wenn ich weiß, es ist nur eine Stunde. Mit dieser Methode hatte ich sehr viel Erfolg!

 

Lernen nach Plan (nach oben)

Hier habe ich 2 Möglichkeiten für mich gefunden:

1. Möglichkeit ist diese Zeitplantabelle, in der ich meine Ziele eintrage. Ich kann sehen, was ich schon alles gelernt habe, was mich bestärkt. Allerdings erfordert diese Methode ein gutes Gespür dafür, wieviel Zeit ich für das jeweilige Thema benötige. Ich habe diese Tabelle z.B. im Fach Mathematik genutzt, da ich den Stoff begriffen hatte und nur noch Übungszeit einplanen musste. Um keinen Themenbereich zu vergessen, habe ich mir die Themen auf der Zeitplantabelle so verteilt, dass sie gut durchmischt waren.

2. Möglichkeit ist ein Mindmap, auf dem ich alle Themen eintrage, die ich lernen will. Die Themen, die ich beherrsche, streiche ich durch, dadurch verstärkt sich mein gutes Gefühl! Diese Methode kann ich auch anwenden, wenn ich mir nicht sicher bin, wieviel Zeit ich bei der Bearbeitung der einzelnen Themenbereiche benötige. Ich habe diese Methode z.B. im Fach BWL verwendet, da ich darin überhaupt keine Vorkenntnisse hatte und daher mal langsamer, mal schneller mit dem Lernen vorangekommen bin, da ich den Stoff erst verstehen musste. Aber ich habe sie auch in den letzten Tagen vor der Matheprüfung genutzt,als Tagespläne.

 

Der gelbe Zettel (nach oben)

Der gelbe Zettel ist ein kleiner farbiger Zettel ( er darf auch jede andere Farbe haben, allerdings sollte er nicht weiß sein!), der gerade so gelocht werden kann und daher noch in meinen Telekollegordner passt . Auf diesem Zettel notiere ich mir jedes Thema und jede Frage, die ich nicht verstanden habe. Beispiel: ich lerne für die Matheprüfung, und gehe dabei als erstes die Kapitelüberschriften durch. Ich sehe : Einsetzungsverfahren, Additionsverfahren, Gleichsetzungsverfahren und graphische Lösung. Ich kann mich aber nicht mehr an das Gleichsetzungsverfahren erinnern. Also schreibe ich das auf den gelben Zettel - Gleichsetzungsverfahren . Der gelbe Zettel liegt auch bei der Fernsehsendung neben mir, und vielfach sind es nicht nur ganze Themen, sondern auch klitzekleine Unklarheiten, die darauf notiert werden. Wichtig: Für jedes Fach ein eigener gelber Zettel. Wenn eine Sammlung an Fragen steht, setze ich mich hin und versuche alle Fragen des gelben Zettels zu lösen - die haben erste Priorität! Beim nächsten Kollegtag spreche ich alles was noch immer auf meinem gelben Zettel steht nochmal an . Auch dort kann ich mir noch Fragen, die im Unterricht entstehen, darauf notieren.

Vorteil des gelben Zettels: er sticht aus meiner Blättersammlung heraus! Ich habe außerdem einen Überblick, wo es noch klemmt. Und durch die besondere Farbe und der Tatsache, dass es nicht einfach nur ein Schmierzettel ist, gehe ich sorgsamer mit dem Zettel um ( Schmierblätter verlieren sich leichter!)

 

Vera F. Birkenbihl (nach oben)

Vera F. Birkenbihl ist eine Psychologin, die sich spezielle Lerntechniken entwickelt hat. Diese beruhen auf Erkenntnissen aus der Hirnforschung. Der Knaller: das funktioniert wirklich! Und noch besser: es geht in wirklich kurzer Zeit - und macht es daher ideal für Telekollegiaten.

Ich mache z.B. gerne KaWa´s - hier sieht man wie es geht (demonstriert von Frau Birkenbihl herself) . Ich mache es bei unbekannten Inhalten gerne auch so, dass ich es mit komplett anderen Begriffen kombiniert habe, also nicht mit so einem schönem Wort wie "Learning" beim Thema Lernen. So habe ich z.B. bei BWL das Wort Gandalf gebildet, in Anlehnung an " Herr der Ringe". Das hat dann schon eher was von Eselsbrücke als von KaWa, aber wenn ich nun man mit einer Ansammlung von Begriffen konfrontiert bin, die ich nunmal einfach gar nicht kenne, dann muss ich ja irgendwie einen Einstieg bekommen. Und an Gandalf konnte ich mich auch in der Prüfung noch erinnern

Hier noch mehr ihrer Lernwerkzeuge. Viel Spaß!

 

 

 

MindMapping (nach oben)

Zum Thema MindMapping wurde schon viel im Internet beschrieben, und daher verweise ich an dieser Stelle auf Wikipedia. Man kann MindMaps zur Texterfassung nutzen wie bereits oben beschrieben, man kann auch die Kapitelzusammenfassungen so erstellen... Mein Tipp: Bunte Farben benutzen!

 

Prüfungstraining auf Zeit (nach oben)

Das ist ganz wichtig: vor der Prüfung sollte man unbedingt Arbeitsbögen oder alte Prüfungen in der Zeit bearbeiten, die man auch in der Prüfung zur Verfügung hat! Dazu habe ich immer einen Wecker verwendet. Man entwickelt so ein gutes Gefühl für die zur Verfügung stehende Zeit. In Sozialkunde habe ich das versäumt - und eine Note verschenkt, da ich in der Prüfung dann in Zeitnot kam!

Der zweite Punkt beim Zeittraining betrifft vor allem Mathe und ähnliche Fächer: Dort habe ich genau kontrolliert, wieviel Zeit ich für die ordentliche Bearbeitung der verschiedenen Aufgabentypen benötige. So benötige ich z.B. für eine ordentliche Bearbeitung einer kompletten Kurvendiskussion mit Zeichnung 20 min, eher 25min. Normalerweise gibt man für die Matheprüfung den Rat, eine falsch gerechnete Aufgabe am besten nochmal ganz von vorne zu rechnen. Da ich jedoch wusste, wie lange ich für die einzelnen Aufgaben etwa benötige, war mir in der Abschlussprüfung angesichts meiner offensichtlich falsch gezeichneten Kurve und der noch verbliebenen Zeit klar, dass ich so niemals fertig werde bis zur Abgabe.

Daher habe ich dann die Aufgabe lediglich korrigiert - und den Fehler gefunden! Übrigens blieb mir dann noch immer Zeit, meine anderen Aufgaben zu kontrollieren:-)

 

Am PC lernen(nach oben)

Es gibt als Begleitmaterial zum Telekolleg offizielle Programme für den PC. Diese Programme sind -insbesondere in Mathe- mein absoluter Geheimtipp. Ich habe den Stoff für die Prüfungen damit in wenigen Stunden gelernt. Ich persönlich hatte mich wirklich geärgert, mich anfangs stundenlang durch die Bücher gewurschtelt zu haben. Das geht wirklich schneller und effektiver mit den CD-Roms. Die Bücher habe ich danach nur noch genutzt, um die dort aufgeführten Übungen zu machen. Denn die Prüfung ist ja später auch mal schriftlich und nicht am PC.

Günstige Bezugsquellen sind unter den einzelnen Fächern aufgelistet!

 

Der richtige Ort (nach oben)

Psychologen haben herausgefunden, dass Informationen am leichtesten abgerufen werden können, wenn sie am selben Ort abgerufen werden, an dem sie auch eingespeichert wurden. Nun, das wirft gewisse Probleme auf, denn ich kann ja die Prüfungen schlecht zuhause schreibem... Ich habe mir daher einen Trick überlegt. Ich gestalte meinen Tisch in der Prüfung so gut es geht ähnlich meinem Schreibtisch. Und das widerum hat zur Konsequenz, dass ich mir Gedanken über meinen Arbeitsplatz mache.

Zum einen sollte ich an meinem Arbeitsplatz nicht gestört werden. Dann lege ich nur das wichtigste auf meinen Arbeitsplatz, am besten das, auf was ich auch in der Prüfung zugriff habe. Natürlich darf es bei den Hausaufgaben mal mehr sein:-) Aber je weniger, desto besser.

Mein Arbeitsplatz hatte im speziellen auch ein bisschen mehr. Nämlich meine Süßigkeiten. Bonbons waren und sind mein ständiger Begleiter. Die liegen auch in der Prüfung auf meinem Tisch. ( So, spätestens jetzt werden mich die Kollegiaten aus LU erkennen;-) ). Am Start auch immer ein Getränk in der Flasche - genau so werde ich es nämlich auch am Tag der Prüfung bei mir haben!

Theoretisch wäre ein fester Arbeitsplatz das Ideal. Ich selbst habe da immer fröhlich gewechselt. Da ich ja immer nur meine wichtigsten Sachen dabei hatte, war auch mein Arbeitsplatz irgenwie immer dabei.

Hier noch ein weiterer Hinweis, so sah der Blick von meinem Arbeitsplatz in der Regel aus:

 

 

 

und so kurz vor der Prüfung:-)

 

Also ein bisschen schön darf er ruhig sein. Es soll ja auch einladend sein!